Erste Niederlage für ATSV Habenhausen

Im vierten Spiel des Liga-Pokals Gruppe Nord verloren die Handballer des ATSV Habenhausen in Altenholz mit 26:27 und mussten damit die erste Niederlage quittieren.

Jetzt hat es auch den ATSV Habenhausen erwischt. Im vierten Spiel des Liga-Pokals Gruppe Nord mussten die Drittliga-Handballer die erste Niederlage quittieren. Das Team von Trainer Matthias Ruckh verlor beim heimstarken TSV Altenholz denkbar knapp mit 26:27 (13:12). „Das war mega ärgerlich“, sagte Ruckh. Ärgerlich vor allem deshalb, weil es die Bremer in der entscheidenden Phase versäumt hatten, in Überzahl die Weichen auf Sieg zu stellen. „Hier war für uns auf jeden Fall mindestens ein Punkt drin“, sagte Ruckh. Mit jetzt 4:4 Punkten bei noch zwei ausstehenden Heimspielen gegen Cloppenburg und die Zweitvertretung der Füchse Berlin ist Habenhausen zwar weiter im Rennen um den Einzug in den DHB-Pokal, Voraussetzung dafür wäre aber zunächst ein Heimerfolg gegen Cloppenburg. „Dann wird es spannend“, sagte Matthias Ruckh mit Blick auf die Tabellenkonstellation in der Siebener-Gruppe und die zwei zu vergebenen Pokaltickets.

Habenhausen hat Heimrecht gegen die Füchse Berlin II

Doppelte Freude

ATSV genießt Heimspiel und Sieg gegen Magdeburg II
Bremen. Fast genau sechs Monate hatten die Drittliga-Handballer des ATSV Habenhausen auf diesen Moment gewartet. „Ein Heimspiel in der Hinni-Schwenker-Halle ist einfach wunderbar“, schwärmte Kapitän Björn Wähmann nach dem Schlusspfiff. Dass dabei im Ligapokal auch noch ein 33:29 (14:14)-Erfolg über den SC Magdeburg II heraussprang, machte die diesjährige weiß-blaue Heimpremiere doppelt so schön.
„Wir sind weiter dabei“, stellte der Habenhauser Trainer Matthias Ruckh mit Verweis auf die Tabelle fest. In der nimmt sein Team mit 4:2 Punkten den dritten Platz ein und darf damit auf eines von zwei Teilnahmetickets im DHB-Pokal hoffen. Denn dem aktuellen Zweiten, Füchse Berlin Reinickendorf II, bleibt diese Chance aufgrund des Startrechts ihrer Bundesliga-Vertretung verwehrt.

Spielrecht für Habenhausen

Im Ligapokal darf Handball-Drittligist ATSV Habenhausen jetzt anders als zuletzt doch in eigener Halle antreten. Vom Sportamt habe es eine Genehmigung gegeben, sagt Abteilungsleiter Oliver Behn.

Es drohten ausschließlich Auswärtsspiele beziehungsweise -fahrten. Das hat sich nun verändert für den Handball-Drittligisten ATSV Habenhausen. Im dritten Spiel des kurzfristig organisierten Ligapokals, in dem es um die Qualifikation für den DHB-Pokal gehen soll, dürfen die Bremer am Sonntag daheim in ihrer Hinni-Schwenker-Halle am Bunnsackerweg antreten. Sie treffen auf das Perspektivteam eines Bundesligisten, den SC Magdeburg II (17 Uhr). Mit Verweis auf die Corona-Rechtsverordnung des Landes war dem ATSV eine Spielgenehmigung für Bremen verwehrt worden.

Der ATSV Habenhausen bastelt weiter an seiner Zukunft

Mit Bjarne Budelmann und Dennis Summa haben zwei wichtige Spieler des Handball-Drittligisten ihre Verträge verlängert.
Bremen. Mit Normalität hat der gegenwärtige Ligapokal-Wettbewerb der Handball-Drittligisten nicht wirklich etwas zu tun. „Es ist schon sehr ungewohnt, wieder zu spielen“, sagt Bjarne Budelmann. Der Spielmacher des ATSV Habenhausen hat mit seinen Teamgefährten monatelang nur trainieren dürfen und jetzt, nachdem die Punktspielsaison endgültig abgebrochen worden ist, im „Ersatz-Wettbewerb“ die ersten beiden Partien in Aurich und Oranienburg unentschieden gespielt. „Wir durften wenigstens trainieren“, sagt der 20-Jährige erkennbar zufrieden, „und obwohl noch nicht alles gleich wieder geklappt hat: Wir alle haben sehr große Lust aufs Spielen.“