Habenhausen fehlt die Durchschlagskraft

Bremen.Einen schlechten Tag erwischten die Handballer des ATSV Habenhausen II beim Auswärtsspiel in der Verbandsliga Nordsee bei der HSG Barnstorf/Diepholz II. Mit 14:28 (7:16) musste sich die Mannschaft von ATSV-Trainer Philipp Grieme überdeutlich geschlagen geben. „Unsere Heimspiele haben wir bisher regelmäßig gut gespielt“, resümierte Grieme nach der Schlusssirene, „aber auswärts tun wir uns diese Saison leider noch schwer.“

Direkt mit dem Anwurf gerieten die Gäste um Top-Angreifer Jan Häusler (sechs Tore/zwei Siebenmeter) in Rückstand, zeitweise eilten die Hausherren um Torjäger Sascha Recht (9/1) auf bis zu vier Tore davon (9:5/17.). Während einer Auszeit appellierte Grieme an den Ehrgeiz seiner Spieler, „die mit mehr Herzblut spielen sollten“, berichtete der Trainer. Mit lediglich zwei gelernten Rückraumspielern (beim ATSV fielen verletzungsbedingt oder aus privaten Gründen Fabian Schilling, Christian Schwarze und Daniel Töbelmann aus) fehlte den Gästen im Angriff „absolut die Durchschlagskraft“, konstatierte der maßlos enttäuschte ATSV-Coach. Auch der Verzicht auf das in der Halle nicht erlaubte Haftmittel trug aus Sicht des Trainers einen maßgeblichen Anteil zu der überraschend deutlichen Klatsche bei: „Ohne Harz haben wir vorne wie auch hinten ohne Herzblut gespielt“, bemängelte Grieme, „mir fehlte der Spielwitz im Angriffsspiel und die nötige Effektivität.“

Zudem hätten seine Spieler besonders in eigener Unterzahl zu schnell abgeschlossen und auch in der Abwehr etwas offensiver als sonst agiert. „Wir wollten Fehler der Barnstorfer Defensive provozieren“, verdeutlichte Grieme seinen Matchplan, „was uns phasenweise auch gut gelungen ist.“ Allerdings habe das gewohnt schnelle Umschaltspiel der Gäste an diesem Tag so gut wie überhaupt nicht stattgefunden, „also mussten wir immer wieder im Positionsangriff angreifen“, bilanzierte Grieme. So führte die Heimmannschaft bereits zur Pause komfortabel – und ließ sich in Durchgang zwei auch nicht mehr von der Erfolgsspur abbringen. Auf jede Aufgabe des ATSV fanden die Barnstorfer die passende Antwort, der Vorsprung reduzierte sich lediglich marginal, auch bedingt durch die Tatsache, das dem ATSV in den letzten zehn Minuten lediglich ein Treffer gelang. „Das war heute leider absolut nicht unser Tag“, bilanzierte Philipp Grieme enttäuscht, „da wäre durchaus mehr drin gewesen.“

„Letztlich fällt das Resultat aus meiner Sicht etwas zu hoch aus“, sagte der ATSV-Trainer so denn auch nach Spielende, „was meine Mannschaft dringend ändern muss, ist, dass alle trotz dieser Pleite hoch motiviert in die kommenden Spiele gehen.“ Unter der Woche könne das Team „noch so gut trainieren, „aber wenn wir am Wochenende nicht zu 100 Prozent da sind, wird es verdammt schwer in dieser Liga“, verdeutlichte er. Woher die augenblickliche Auswärtsschwäche der Oberliga-Reserve herrühre, müssten Trainer und Mannschaft schnellstmöglich aufarbeiten.

Am Wochenende (Sonnabend, 2. November, 19.30 Uhr) ist nun zunächst aber der Tus Haren zu Gast in der Hinni-Schwenker-Halle am Bunnsackerweg. „Unsere Heimspiele haben wir bisher immer recht gut gespielt“, betonte Grieme, „und mit Ausnahme des Aurich-Spiels auch allesamt gewonnen.“ Grieme und Team blieben trotz des desaströsen Auftritts dennoch positiv gestimmt, versicherte der Trainer, „wir müssen am Sonnabend allerdings anders auftreten“, gibt er die Richtung vor. „Hinzu kommt, dass mir dann auch wieder Alternativen im Rückraum zur Verfügung stehen“, unterstrich Grieme, warnte aber auch gleichzeitig vor einem Rückfall in alte Verhaltensmuster: „Sollte sich einstellungsmäßig nichts ändern, wird es verdammt schwer werden, die zwei Punkte in Habenhausen zu behalten.

ATSV Habenhausen II: Wilshusen, Kante; Lohmann, Rauer, Klün, Rohländer, Lückert (1), Stüven (1), Walz (2), Marz (2), Kowalzik (2), Häusler (6/2).

„Auswärts tun wir uns
diese Saison noch schwer.“

ATSV-Trainer Philipp Grieme

Verfasst von Christian Markwort und veröffentlicht am 01.11.2019 im Weser Kurier

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Vorbericht unserer 2. Herren gegen den TV Langen

Moin, moin liebe Handballfreunde,

es ist schon wieder soweit. Wir heißen euch heute herzlich willkommen zum letzten Heimspiel der zweiten Herren in der Verbandsligasaison 2018/2019 gegen den TV Langen!

Aktuell belegen wir den 6. Tabellenplatz. Ein Blick auf die Tabelle zeigt aber auch, dass von Platz 5 bis 9 in den letzten beiden Spielen noch alles möglich ist. Salopp gesagt könnte man die Saison unter dem Motto „Stark angefangen, stark nachgelassen“ zusammenfassen. Mit einem blitzsauberen Start fühlten wir uns zu Beginn der Saison auf den vordersten Plätzen pudelwohl, vielleicht ein bisschen zu wohl. Zum Anfang der Rückrunde zeichnete sich dann ein deutlicher Leistungsabfall ab und wir ließen häufig unnötig Punkte liegen. Weiterlesen