Habenhausen hält Anschluss

Bremen. Tief durchatmen hieß die Devise nach dem denkbar knappen 28:27 (13:12)-Heimsieg des ATSV Habenhausen II in der Handball-Verbandsliga der Männer gegen den TSV Bremervörde. „Dieser Sieg war enorm wichtig, um den Kontakt an das Mittelfeld zu halten“, betonte ATSV-Trainer Philipp Grieme, „jetzt hoffen wir darauf, dass alle dadurch Selbstvertrauen tanken konnten.“

Zu Beginn entwickelte sich eine völlig offene Begegnung, die Gäste führten schnell mit 2;0, ebenso schnell glichen die Hausherren aus, spielten anschließend druckvoll und fanden im Angriff viele gute Lösungen. Nach dem Ausgleich zum 6:6 (15. Spielminute) stellte Grieme seine Abwehr schließlich auf eine 6:0-Deckung um, damit defensiv mehr Stabilität entstehen konnte. „Wir haben die Übergänge der Bremervörder nicht gut gelöst bekommen“, erläuterte er, „und ich wollte mehr Kompaktheit haben.“ Bis zur Pause gelang dieses Vorhaben gut, mit Beginn der zweiten Hälfte mussten die Hausherren dann auf die Leihgabe der ersten Mannschaft verzichten: Bjarne Ruthke, in Durchgang eins mit seinen drei Toren ein Garant für die Führung, musste nach einem „harten, aber nicht überharten Foul“ (Grieme) mit Rot das Feld verlassen (33.). „Dadurch waren wir kurzzeitig etwas schockiert“, so Grieme, dessen Team nun einem Rückstand hinterher laufen musste. Der stark aufspielende Bastian Klün stellte schließlich den Ausgleich her (22:22/51.), auch Sönke Marz konnte sich mehrfach auszeichnen und kassierte ein Lob seines Trainers: „In meinen Augen entscheidet er die beiden letzten und entscheidenden Angriffssituationen sehr gut und erfolgreich“, verdeutlichte Grieme, „außerdem hatten wir mit Nils Wilshusen in den letzten 15 Minuten einen guten Torhüter auf unserer Seite.“

Wenige Sekunden vor Spielende traf Marz zum vorentscheidenden 28:26, in den verbleibenden vier Sekunden schaffen die Gäste lediglich noch den Anschlusstreffer. „Jetzt müssen wir diesen Schwung nach Neerstedt mitnehmen“, blickte Grieme auf das letzte Auswärtsspiel vor der Winterpause beim derzeit Neunten der Tabelle voraus (Freitag, 13. Dezember, 20.15 Uhr). „Da haben wir ein sehr schweres Auswärtsspiel“, warnte der ATSV-Coach, „und wir werden nicht auf unser volles Personal zurückgreifen können.“ Dennoch seien Team und Trainer zuversichtlich und wollten „über Weihnachten nicht auf einem Abstiegsplatz Überwintern“. 

ATSV Habenhausen II: Wilshusen, Kante; Töbelmann (1/1), Kowalzik (1), Häusler (2), Rauer (2), Klün (3), Ruthke (3), Meier (5/2), Wessling (5), Marz (6).

Verfasst von Christian Markwort und veröffentlicht am 12.12.2019 im Weser Kurier 

Die Lockerheit ist verpufft

Bremen. Eigentlich ist die „11“ eine Nummer, die eher zum Fußball, denn zum Handball passt – für die Landesliga-Handballerinnen des ATSV Habenhausen zeugt die Primzahl allerdings von der bislang eher durchschnittlich verlaufenden Saison. Nach elf Spielen liegt die Mannschaft von ATSV-Trainer Lars Röwer zur Halbzeit mit elf Punkten und einem Torverhältnis von plus elf auf dem – nein, nicht elften, sondern siebten Tabellenplatz. „Heute mussten sich die Zuschauer ein wahres Fehler-Festival anschauen“, bilanzierte Röwer nach der bitteren 25:26 (11:14)-Auswärtsniederlage bei Aufsteiger TSV Intschede mehr als enttäuscht.

Das Spiel zweier in etwa gleich starker Mannschaften war über die gesamten 60 Minuten von großer Hektik geprägt. „Wir sind von Anfang an nicht gut in die Zweikämpfe hinein gekommen“, erläuterte Röwer, dessen Team bereits nach knapp 15 Minuten mit drei Toren in Rückstand lag (4:7). In seiner ersten Auszeit forderte der ATSV-Coach mehr Aufmerksamkeit beim Verschieben in der Defensive und eine größere Effizienz im Angriff. „Wir haben viele gute Möglichkeiten nicht gut ausgespielt“, verdeutlichte Röwer, „oder die gegnerische Torfrau warm geworfen.“ Bis zur Pause erspielte sich der Aufsteiger einen Vorsprung von drei Toren, mit Wiederbeginn knüpften beide Mannschaften nahtlos an die schlechte Leistung aus Durchgang eins an.

Intschede zog innerhalb der ersten zehn Minuten auf vier Tore davon (19:15/42.), der ATSV konterte und kam auf einen Treffer heran (20:21/51.). In der letztlich erneut ausgeglichenen Schlussphase warfen die Gäste um ihre beste Werferin Svenja Petersen (sieben Tore) schließlich alles in die Waagschale und wollten zumindest einen Punkt mitnehmen. „Leider fehlten uns auch in diesem Spiel wieder die Lockerheit und die Sicherheit im Spielaufbau“, bedauerte Lars Röwer, „aufgrund unserer vielen Eigenfehler haben wir es nie geschafft, nach dem Anschluss selber in Führung zu gehen und müssen uns am Ende mit einer unnötigen Niederlage abfinden.“

In der Pause sei nun das oberste Ziel des ATSV-Trainertabs, „die Köpfe der Spielerinnen endlich frei zu bekommen und diese Blockaden zu lösen, damit sie in den nächsten Spielen wieder befreit aufspielen und ihr durchaus vorhandenes Potenzial über 60 Minuten und gegen jeden Gegner auf die Platte bringen können“.

ATSV Habenhausen: Zumpe, Töbelmann; Pauly, Buschmann, A. Burwinkel (1), Warnke (1), Sünkenberg (1), Koconrek (1), Stegemann (1), Guroll (2/1), Schiege (2), L. Burwinkel (3/1), Rathmann (6), Petersen (7).

Verfasst von Christian Markwort und veröffentlicht am 12.12.2019 im Weser Kurier 

MD1 letztes Heimspiel in 2019

Wir haben heute zum letzten Spiel in diesem Jahr die Mannschaft von Werder zu Gast.
Die erste Halbzeit haben wir mit ein paar kleinen Fehlen begonnen, uns dann aber schnell nach der Auszeit wieder gefangen und gingen mit 14:11 in die Pause.
Die 2. Halbzeit fanden wir wieder gut ins Spiel und Justin hat im Tor auch ein paar gute Bälle gehalten. Wir konnten uns schnell absetzen und gewinnen unser Heimspiel deutlich mit 31:17.
Wir wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch.
MD1 Lukas Wiedekamp, Justus Jordan, Justin Edeha, Ole Meents, Simon Meyer, Radek Jurkowski, Niklas Näwe, Jakob Kunze und Vincent Faciejew