Habenhausen gewinnt letztes Punktspiel des Jahres 2020

Die fünfte Mannschaft um Jens Arfmann bestritt das letzte Punktspiel der Tischtennisabteilung des ATSV Habenhausen im Jahr 2020. Am Ende einer spannenden Partie gewann Habenhausen in der Stadtliga 2 mit 9:7 gegen den TSV Lesum-Burgdamm.

Während der TTVN den Punktspielbetrieb in Niedersachsen bereits ab dem 30.10.2020 ausgesetzt hat, gilt dies beim FTTB in Bremen erst ab dem 2.11.2020. Beide Verbände unterbrechen den Punktspielbetrieb bis Ende 2020.

Sowohl die Bremen-Norder als auch die Habenhauser nutzten gern die Chance auf ein letztes Punktspiel. Mannschaftsführer Jürgen Hinrichs vom TSV Lesum-Burgdamm zeigte sich vom Hygienekonzept der Gastgeber überzeugt: „Die Courts und auch die Gänge sind großzügig mit viel Platz aufgebaut worden. Dazu wird durch zwei Außentüren eine gute Durchlüftung gewährleistet.“

Habenhausen ging als Favorit in die Partie, lag nach den Doppeln jedoch gleich mit 0:3 zurück. „Damit hatten wir nicht gerechnet“, stellte Mannschaftsführer Jens Arfmann überrascht fest. „Aber wir wussten, dass wir in den Einzeln aufholen konnten.“ Das gelang auch, aber es blieb spannend.

Michael Stritzke erkämpft den ersten Habenhauser Punkt

Den ersten Habenhauser Punkt erkämpfte Michael Stritzke gegen Berthold vom Wege. Anschließend jedoch vergrößerte Markus Ziebell den Vorsprung der Gäste auf 4:1. Den Ausgleich zum 4:4 errangen dann Michael Albers gegen Andreas Meyer, Andreas Mündl gegen Jürgen Hinrichs und Jens Arfmann gegen Eric-Ilco Inselmann.

Lesum-Burgdamm kämpfte indes unverdrossen, Christoph Jendrek und ein weiteres Mal Markus Ziebell brachten ihre Mannschaft erneut in Führung.

Endlich jedoch wurde Habenhausen seiner Favoritenrolle ein Stück weit gerecht und holte mit den Siegen von Nagel, Albers, Mündl und Arfmann vier Punkte in Folge. Die Gastgeber gingen mit 8:6 in Führung und hatten damit zumindest ein Unentschieden gesichert.

Nachdem die Bremen-Norder auf 8:7 verkürzen konnten, musste das letzte Doppel die Entscheidung bringen – Sieg oder nur ein Unentschieden. Doch dieses Mal blieb das Habenhauser Doppel siegreich. Ralf Nagel / Andreas Mündl gewannen gegen Markus Ziebell / Jürgen Hinrichs mit 3:1 und sicherten damit den Habenhauser Siegpunkt zum 9:7-Endstand.

Drei Tage zuvor hatten noch drei weitere Spiele stattgefunden. Die vierte Mannschaft erkämpfte sich in der Stadtliga 1 ein Unentschieden gegen die SG Findorff II. Die sechste Mannschaft konnte sich in der Kreisliga 3 gegen den SC Vahr/Blockdiek III mit 9:6 durchsetzen und die Jugendmannschaft musste sich dem TV Grohn geschlagen geben.

Für die vierte bis sechste Mannschaft, die Senioren sowie die Jugend hat der FTTB bereits entschieden, wie es Anfang 2021 weitergeht. Die Rückrunde der Saison 2020/21 wird abgesagt. Die Vorrunde wird ab 2021 zu Ende gespielt. Dabei finden die Mannschaftsmeldungen für 2021 unverändert statt. Relevant ist dafür der Q-TTR-Wert vom Dezember 2020. In der Folge finden daher die ausstehenden Ansetzungen der Vorrunde im Jahr 2021 mit ggf. „neuer“ Mannschaft statt.

In Niedersachsen ist es im Bereich des TTVN noch offen, wie der Spielbetrieb im kommenden Jahr fortgesetzt wird. Dies betrifft beim ATSV Habenhausen die zweite und dritte Mannschaft in der Bezirksliga OHZ/VER/HB sowie die erste Mannschaft in der Verbandsliga Nord.

Heike Groneberg

Foto: Georg Bödeker

Spielpläne werden durcheinandergewirbelt

Die Spielpläne der Tischtennismannschaften des ATSV Habenhausen werden aktuell durcheinandergewirbelt. Von den letzten vier angesetzten Partien wurde eine verlegt, eine kampflos gewonnen und zwei mit noch offenem Termin verlegt. „Ein Novum“, sagt Sportwart Jens Arfmann. „Bislang sahen die Regeln für eine Spielverlegung die Einigung auf einen Ausweichtermin vor.“

Aber das wird schwierig. Im niedersächsischen Verband ist die Vorrunde bereits verlängert worden. Für die erste bis dritte Mannschaft sind schon vier Spiele in den Zeitraum nach dem in Bremen noch geltenden Ende der Vorrunde am 10. Dezember 2020 gelegt worden. Denn einige Mannschaften wollen oder können aktuell nicht spielen. Sie verschieben ihre Spiele in der Hoffnung, dass die Corona-Infektionszahlen bald wieder zurückgehen.

„Punktspiele sind doch wie das Salz in der Suppe“, bedauert ein Habenhauser Spieler die Absage seines Punktspieles. Er freut sich, dass es in Habenhausen wieder ein regelmäßiges Training unter Beachtung eines umfangreichen Hygienekonzeptes gibt. „Von der Einlasskontrolle mit Mund-Nase-Bedeckung über den Abstand der Tische bis hin zum regelmäßigen Lüften werden alle Vorsichtsmaßnahmen konsequent beachtet. Fast alle Spielerinnen und Spieler nehmen inzwischen wieder am Trainingsbetrieb teil und genießen das gemeinsame Sporttreiben.“

Heike Groneberg

Gasi und Kuhn sichern das Unentschieden

Im Spiel gegen die SG Findorff drohte der zweiten Habenhauser Mannschaft in eigener Halle die erste Niederlage. Dabei wollen sie von der Tabellenspitze der Tischtennis Bezirksliga OHZ/VER/HB den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga schaffen. Nach drei Siegen in Folge lagen sie bislang noch gut im Rennen gegen den nach fünf Spielen ebenfalls noch ungeschlagenen ATSV Sebaldsbrück.

Der Start in die Partie misslang aus Habenhauser Sicht völlig. Beide Punkte im oberen Paarkreuz gingen an Findorff. Diesem 0:2 Rückstand hatten die Habenhauser zunächst kaum etwas entgegenzusetzen. Zwar gelang es Joachim Kuhn, sich gegen Adrian Lubitz durchzusetzen und damit auf 1:2 zu verkürzen. Aber die nächsten beiden Punkte gingen wieder an die Findorffer, die ihre Führung damit auf vier Punkte ausbauen konnten. Erst Santan Gasi, Ersatzspieler aus der dritten Mannschaft, punktete erneut für Habenhausen.

Mit einem 2:4-Rückstand ging es in die zweite Einzelrunde. Tapken und Severin fanden jedoch einfach kein Mittel gegen van der Heide und Rautenhaus. Wieder gingen beide Punkte im oberen Paarkreuz an Findorff. Allenfalls ein Unentschieden konnte Habenhausen nun noch erreichen. Aber dafür musste jetzt alles gewonnen werden. Der Druck war immens.

Joachim Kuhn

Kuhn legte vor, gewann auch sein zweites Einzel. Gegen Wickemeyer errang er in fünf hart umkämpften Sätzen den Sieg. Mönch und Bidri setzten nach und brachten mit ihren Punkten Habenhausen auf 5:6 heran. Nun war es an Gasi, das Unentschieden zu erreichen. Fünf spannende Sätze lang kämpften Gasi und Landsberg um Unentschieden oder doch den Sieg für Findorff. Mit 11:9 im fünften Satz gewann Gasi auch sein zweites Einzel und sicherte Habenhausen damit das Unentschieden.

Eine deutliche Niederlage hatte dagegen die erste Mannschaft in der Verbandsliga Nord gegen den Post SV Stade einstecken müssen. Den Saisonauftakt hatten sich die Mannen um Micha Phil Görler etwas anders vorgestellt. Allerdings hatten sie krankheitsbedingt kurzfristig mit Ersatz aus der vierten Mannschaft antreten müssen.

Eine erste Niederlage hatten auch die Senioren um Monika Fritz zu verzeichnen. Gegen den Tabellenführer der Kreisliga hatten sie sich mit 4:6 gleichwohl achtbar geschlagen.

Heike Groneberg, Foto: Georg Bödeker

Dieter Ippisch im Doppel ungeschlagen

Dieter Ippisch erweist sich in dieser Saison im Doppel als Punktegarant. Bislang ist er in seinen Doppeleinsätzen in fünf Spielen in drei verschiedenen Mannschaften mit vier unterschiedlichen Partnern ungeschlagen. So trug er auch zu den fünf Habenhauser Siegen dieser Woche wieder einige wertvolle Punkte bei.

In der fünften Mannschaft, die in der Stadtliga 2 antritt, war er diese Woche nicht im Einsatz. Dafür blieben die Doppel Ralf Nagel/Andreas Mündl sowie Jens Arfmann/Jannis Görler sowohl gegen den BTV Friesen II als auch gegen den SV Werder Bremen VI siegreich, so dass die Mannschaft jeweils mit 2:1 in die Partie starten konnte. In beiden Partien traten alle Mannschaften ersatzgeschwächt an, was Habenhausen jedoch mit Jens Arfmann und dem jungen Jannis Görler besser ausgleichen konnte.

Gegen den BTV Friesen II sah es in den Einzeln zunächst gar nicht so gut aus, die ersten drei Spiele gingen verloren. Dann jedoch brachten die Siege von Michael Albers, Jannis Görler, Jens Arfmann und Michael Stritzke Habenhausen wieder in Führung. Dabei zeigte Görler in einem spannenden Fünf-Satz-Match gegen Sven Krautwurst eine tolle Leistung und starke Nerven. Einen Punkt musste Habenhausen noch abgeben, bevor Albers, Mündl und Arfmann den Habenhauser 9:5-Sieg erkämpften. Mündl und Arfmann machten es dabei noch einmal spannend, denn beide gewannen erst nach hart umkämpften fünf Sätzen.

Auch gegen den SV Werder Bremen VI gewann die fünfte Mannschaft, dieses Mal mit 9:6. Hier wurde es nur einmal richtig spannend im Duell Wolfgang Meiners gegen den Habenhauser Michael Stritzke. Nach spannenden Ballwechseln über fünf Sätze blieb Stritzke siegreich.

Dieter Ippisch

Die sechste Mannschaft um Mannschaftsführer Dieter Ippisch fuhr in der 3. Kreisliga gegen den TSV Borgfeld III mit 9:3 den erwarteten Sieg ein. Gegen den TSV Osterholz-Tenever II verlief die Partie deutlich spannender. Nur das Doppel Arfmann/Ippisch holte einen Punkt, mit einem 1:2 Rückstand ging Habenhausen in die Einzel. Hier ging es hin und her, Habenhausen glich immer wieder aus, konnte aber mit dem Sieg von Dieter Marquardt zum 8:7 nur einen geringen Vorsprung erkämpfen. Das Unentschieden war sicher, das letzte Doppel musste die Entscheidung bringen. In der Verlängerung des vierten Satzes machte das Doppel Ronald Appelt/Dietmar Ruschke den Sack zu zum 9:7-Sieg für Habenhausen.

Auch bei den Senioren in der Kreisliga war Dieter Ippisch mit dabei in der Partie gegen die SG Findorff III. Hier trug er mit Punkten sowohl im Doppel mit Dieter Marquardt als auch im Einzel zum 6:2-Sieg bei.

Heike Groneberg

Foto: Georg Bödeker

Mönch und Amrani in bestechender Form

Sehr wechselhaft stellt sich der bisherige Saisonverlauf der dritten Tischtennis Mannschaft des ATSV Habenhausen dar, die in der Bezirksliga OHZ/VER/HB startet. Nach zwei Auftakt-Niederlagen konnte endlich der erste, hart umkämpfte Sieg verbucht werden. Es folgten eine erneute, knappe Niederlage und zuletzt ein Unentschieden. Die Partie gegen TuRa Bremen konnte dagegen unerwartet deutlich mit 9:3 gewonnen werden. Damit hat sich das Team um Holger Mönch ins Mittelfeld der Bezirksliga hochgearbeitet.

Holger Mönch

Dabei sah anfangs alles nach dem befürchtet engen Schlagabtausch aus. Holger Mönch gelang es erst im fünften Satz, sich gegen Torsten Holstein durchzusetzen. Timo Hildebrand glich anschließend für TuRa direkt zum 1:1 aus. Auch im mittleren Paarkreuz verlief die Partie spannend, aber unentschieden. Nur Maik Hohmann konnte gegen Nico Wendenburg für Habenhausen punkten. 2:2 Zwischenstand.

Im unteren Paarkreuz jedoch deutete sich eine Wende an. Georg Bödeker gewann gegen Eugen Butsch, und ein hervorragend aufgelegter Malik Amrani ließ Martin Eggers keine Chance. Habenhausen ging 4:2 in Führung.

Im zweiten Einzeldurchgang hatte Habenhausen gefühlt den Schalter umgelegt auf Sieg. Plötzlich klappte alles. Zwar musste Mönch erneut in den fünften Satz, blieb aber auch gegen Timo Hildebrand siegreich. Aishwarya Bidri setzte sich nach spannenden vier Sätzen gegen Torsten Holstein durch. Anschließend konnte Hohmann gegen Otterbein nach fünf hart umkämpften Sätzen den siebten Punkt für Habenhausen erringen. Damit war der Sieg bereits gesichert. Nun galt es noch etwas für das Punktekonto zu tun. Auch das gelang, Heiko Sumann und einmal mehr der in bestechender Form aufspielende Amrani bauten die Führung zum Endstand von 9:3 aus.

Heike Groneberg

Foto: Georg Bödeker